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StandardS | 39 Gs1 network ist eine wesentliche Voraussetzung für die Verbesserung der Lebensmittelsicherheit – und hier spielen die GS1-Standards zur Identifikation und Kommunikation eine zentrale rolle. Über technologien und testmechanismen hinaus ist Lebensmittelsicherheit jedoch auch eine Frage der Unternehmenskultur. Entsprechend soll das Bewusstsein der akteure für eine verantwortliche Wirtschaftsweise gestärkt werden. Koordiniert wird die Initiative vom Consumer Goods Forum. die nächste Global Food Safety Conference findet im Februar 2012 in Orlando statt. Weitere Informationen: diane.taillard@gs1.org (Rückverfolgbarkeit, MobileCom), john.koegh@gs1.org (Warenrückrufe) Falsche Produktinformationen Eine aktuelle Studie von GS1 UK zeigt den großen Bedarf an verlässlichen Verbraucherinformationen im Bereich Mobile Commerce: drei mobile Scanning applikationen wurden an 375 Produkten getestet – nur für neun Prozent der Produkte standen in allen Smartphoneapps korrekte Produktinformationen zur Verfügung. Separate Kundenbefragungen ergaben, dass verlässliche angaben zum Produkt maßgeblich zur Kaufentscheidung beitragen. Weitere Informationen: cameron.green@gs1.org rung als Klarheit; vergleichbare Ergebnisse sind bislang nur schwer zu erzielen. Gemeinsames Verständnis schaffen Das Consumer Goods Forum hat Nachhaltigkeit als einen der Megatrends für die Konsumgüterbranche identifiziert und treibt die Entwicklung einheitlicher Stephan Schaller, +49 (0)221 947 14-428 schaller@gs1-germany.de Standards in diesem Bereich voran. Mehr als 650 Händler, Hersteller und Dienstleister aus 70 Ländern arbeiten in der internationalen Organisation zusammen – seit 2011 bringt auch GS1 Germany sein Know-how mit ein. So zum Beispiel im „Global Packaging Project“: Die Projektpartner haben erstmals einheitliche Kennzahlen definiert, mit denen sich die Nachhaltigkeit von Verpackungen messen lässt. Der Kriterienkatalog enthält verschiedene ökologische, ökonomische und soziale Indikatoren – vom Verpackungsgewicht über den Wasserverbrauch, enthaltene Schadstoffe oder die Wiederverwertbarkeit bis hin zu Faktoren wie Kinderarbeit und Sicherheitsstandards bei der Produktion. Netzwerk für den Austausch relevanter Daten Für Handel und Industrie schaffen die einheitlichen Metriken die Ausgangsbasis für nachhaltige Optimierungen in der Suply Chain. Möchte beispielsweise ein Händler seine Transportkosten senken, kann er die entsprechenden Verpackungs-Kennzahlen zur Diskussion mit seinen Handelspartnern nutzen. Beide sprechen die gleiche „Sprache“ – das vereinfacht und beschleunigt positive Veränderungen. Mit Blick auf die „Future Value Chain 2020“ setzt sich auch GS1 Germany dafür ein, internationale Standards für die Bewertung nachhaltiger Verpackungslösungen zu etablieren. Zum Austausch der entsprechenden Kennzahlen könnte die bestehende Infrastruktur des Global Data Synchronization Network GDSN dienen. GS1 Germany kooperiert eng mit GS1 Global und dem Consumer Goods Forum, um eine für Industrie und Handel bedarfsgerechte und praxistaugliche Lösung zu entwickeln. | |
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