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StandardS | 35 hier geht es um die Wurst zunächst die Prozesse an der Schnittstelle zwischen Handel und Vorlieferanten analysiert und neu definiert. Ein erstes Ergebnis liegt nun in Form der Branchenempfehlung „Besonderheiten in der logistischen Abwicklung von SB-Fleisch und -Wurstwaren“ vor. Das kostenlos unter www.gs1-germany.de verfügbare Dokument beschreibt unter anderem an konkreten Beispielen, in welchen Fällen für SB-Fleisch und -Wurstwaren die Vergabe einer neuen Artikelnummer notwendig ist. Ein weiteres Kapitel widmet sich den Datenbezeichnern, also allen Informationen, die in einem GS1-128-Strichcode verschlüsselt werden können. Zusätzlich zur Artikelnummer sind das etwa Mengen oder Gewichtsangaben, die Chargennummer, das Mindesthaltbarkeitsdatum oder das Verbrauchsdatum. Daneben stehen spezielle Datenbezeichner zum Beispiel für Herkunftsinformationen bei Frischfleisch sowie Betriebszulassungsnummern zur Verfügung. Hoher Nutzwert für Anwender Die wichtigsten Informationen auf einen Blick: Eine Tabelle listet die für verschiedene Sortimentsbereiche und ihre Verpackungsstufen in der Fleischbranche zu verwendenden Dateninhalte auf. Besonders hilfreich ist die Unterscheidung optionaler und verpflichtender Angaben. Grafiken und Abbildungen von Etiketten visualisieren darüber hinaus beispielhaft das jeweils empfohlene Vorgehen. Zusätzlich bietet die Branchenempfehlung eine Übersicht aller verfügbaren Standards und praktische Hilfe zur Lösung bestimmter Aufgabenstellungen. „Mit der Empfehlung können Unternehmen den erhöhten Abstimmungsbedarf und Reibungsverluste vermeiden, die durch eine bilateral abgestimmte Kennzeichnung oder die Fehlinterpretation von Produkt-, Bestellund Lieferdaten entstehen“, erklärt Angela Schillings-Schmitz, Senior Branchenmanagerin Fleisch bei GS1 Germany. Die logistikgerechte Kennzeichnung minimiert den Aufwand beim Handling, vereinfacht und beschleunigt die Wareneingangskontrolle, erhöht die Transportsicherheit und sorgt für eine sichere Rückverfolgbarkeit sowie die effiziente Ausnutzung von Ladungsträgerkapazitäten. Angela Schillings-Schmitz, +49 (0)221 947 14-440 schillings-schmitz@gs1-germany.de Eine weitere Branchenempfehlung ist bereits in Arbeit. Das Thema: „Stammdaten und Übermittlung von Rückverfolgbarkeitsdaten per elektronischen Datenaustausch für Frischfleisch als Rohware an der Schnittstelle zwischen Schlachtung/Zerlegung und Veredlern bzw. Fleischwerken/Handel“. Sie soll den Unternehmen dabei helfen, die von der EU geplante Ausweitung der Herkunftskennzeichnung auf alle tierischen Lebensmittel effizient umzusetzen und den Verbraucherwünschen nach verlässlichen Zusatzinformationen gerecht zu werden. MÄrkte & trends Mehr Sicherheit durch eindeutige Identifikation: Im GS1-128-Standard können Zusatzinformationen wie etwa das Mindesthaltbarkeitsdatum verschlüsselt werden. | |
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